Burnout-Beratung

 

In der Burnout Beratung biete ich Ihnen psychologische Beratung und Begleitung bei allen Stationen des

Burnout an. Neben den Phasen der Burnout-Beratung und meiner Sicht auf das Ziel gehe ich auch noch

genauer auf die Definition ein.

  • Burnout-Prävention
  • Burnout-Behandlung
  • Burnout-Wiedereingliederung/Nachsorge

 

Ziel und Auftrag

Ausgangspunkt ist die Analyse der äußeren, aber auch der inneren Ursachen. Diese können lebensgeschichtlich individuell sein. Meistens äußern sich diese in dem gleichen Verhalten. Das Hauptziel ist die Aktivierung der inneren Energiequelle. Gefüttert durch eine selbstbestimmte, sich selbst positiv zugewandte Haltung und Vision. Ein alleiniges Auftanken von außen ist nicht ausreichend. Es geht um die schrittweise und behutsame Entwicklung eines Gefühls von Sicherheit, das von stabilen Beziehungen und dem Gefühl geprägt ist, als Mensch wachsen zu können. Er erlebt, dass sich Ziele und Herausforderungen mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln sowie der Ausgewogenheit von Anspannung und Entspannung erreichen lassen. Dabei geht es darum, das Bewusstsein für Veränderungsprozesse zu schaffen und gleichzeitig das Leben neu zu justieren. Im Vordergrund steht die Stärkung der Persönlichkeit anstelle von Schuldsuche. Letztendlich geht es darum, die Leistungsfähigkeit des Menschen zu erhalten, vielleicht sogar zu steigern und gleichzeitig den Zugang zu Ressourcen zu haben, um in einem ausgewogenen Zustand der Balance von Herausforderung und Kompetenzen leben zu können. Wie bei vielen Dingen im Leben ist die Prävention die beste Therapie.

(In Anlehnung an Andreas Zimmermann, PAPB Pocking)

 

 

Was genau ist Burnout?*

Ausgebranntsein ist die Beschreibung, die dem Burnout am Nähesten kommt.

 

Die Ursprünge des Burnout liegen in den 70er-Jahren im Kreis der helfenden Berufe. 1974 benutzte der Psycholanalytiker Herbert Freudenberger ihn in diesem Berufskreis. In den letzten Jahren hat sich die Bedeutung gewandelt. Burnout wird in erster Linie als Diagnose für Überlastung oder Erschöpfung in der Arbeitswelt angesehen. Teilweise sprießen auch inflationäre Beschreibungen z.B. für Unterforderung "Bore-out" oder als gesellschaftlich anerkannte Ersatzdiagnose für depressive Störungen.

  

Betroffene kennen Burnout meist in Form von:

  • Gefühle der Überlastung und Erschöpfung
  • Gefühle von Anspannung und Müdigkeit
  • angestaute Frustration, Ärger und Versagensängste
  • Mutlosigkeit, sozialer Rückzug und Passivität
  • zum größten Teil Widerwille gegen die tägliche Arbeit
  • Kompensieren kognitiver Ausfälle durch Routine und Stärken

 

Phasen des Burnouts

Im Wesentlichen durchlaufen Betroffene mehrere Phasen. Gängig sind die Reduzierung auf drei:

 

1. Überlastungs-Phase:

  • Veränderung des Schlafverhaltens im Sinne einer Schlaf-Reduzierung
  • Konzentration auf Hauptbeschäftigungen und Kompensationsverhalten (Essen/Trinken)
  • Fehlende Einsicht
  • abnehmende Sozialkompetenz, Zunahme von Störungen und Konflikten
  • psychosomatische Begleiterscheinungen

2. Alarmierungs-Phase

  • Starke Schlafstörungen
  • Gedanken-Fixierung
  • Entscheidungsfindung und Selbstbestimmung sind eingeschränkt
  • Schwierigkeiten beim Zugriff auf mentale und kognitive Ressourcen
  • starke körperliche Beschwerden bis hin zu Ausfällen der Körper-Funktionen

3. Knock-out-Phase

  • quälendes Gedankenkreisen
  • starke Zukunftsängste und negative Sichtweisen bzw. Perspektiven
  • Blockierung der Steuerungsfähigkeit.
  • Hohe Antriebslosigkeit mit Gefühl von Abgeschaltetsein bei gleichzeitiger innerer Unruhe
  • Starke Beeinträchtigung von Konzentrations-, Merk- und Denkfähigkeit
  • Diffuse körperliche Beschwerden, Symptome und Schmerzen

 

Elemente der Burnout-Behandlung in Kurzform:

  • Psychoedukation der Symptomatik, Aspekte des Burn-outs und EMDR-Behandlung
  • Tests und weitere Möglichkeiten der Befunderhebung
  • Initiierung und Bestärkung der Veränderung durch Fokussierung auf Stärken, Werte und positive Lebensgefühle
  • Weg von oder Abschiednehmen von der bisherigen Leidenssituation
  • Hin zu zu einer aktiven Lebensgestaltung und persönlichen Vision
  • Veränderungsformel: Bewußtmachung des Preises der Veränderung
  • Einsatz des EMDR-Burn-out-Protokolls

 

 

 

Abschliessen möchte ich mit einem Zitat, das Albert Einstein zugesprochen wird:

 

"Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich was ändert."

 

Wenn man etwas im Außen nicht ändern kann, dann kann man seine Einstellung, also sich, ändern. Das ist richtig.

Aber manchmal reicht das nicht. Deshalb wäre eine größere Veränderung nicht nur sinnvoll, sondern bringt auch ein neues Leben mit mehr Zufriedenheit und Glück. Das zu erreichen wäre erstrebenswert, denn Lebenszeit ist endlich.

 

 

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