Was ist Burnout?

In diesem Beitrag gehe ich auf die Definition von Burnout ein und welche Phasen Betroffen durchlaufen.

 

Definition:

 

Ausgebranntsein ist die Beschreibung, die dem Burnout am Nähesten kommt.

 

Die Ursprünge des Burnout liegen in den 70er-Jahren im Kreis der helfenden Berufe.

Der Psycholanalytiker Herbert  Freudenberger befasste sich 1974 als erster mit dem Thema in in diesem Berufskreis.

Der Begriff Burnout hat sich mittlerweile gewandelt und steht für Überlastung oder Erschöpfung in der kompletten Arbeitswelt. Dabei ist Burnout keine medizinische Diagnose, sondern eine Art Zustandsbeschreibung mit Vorgeschichte.

 

Und im betrieblichen Gesundheits-Management hat Burnout in Form von Stress-Management, Prävention und Führungskräfte-Qualifizierung Einzug gehalten.

 

Betroffene kennen Burnout meist in Form von:

 

  • Gefühle der Überlastung und Erschöpfung
  • Gefühle von Anspannung und Müdigkeit
  • angestaute Frustration, Ärger und Versagensängste
  • Mutlosigkeit, sozialer Rückzug und Passivität
  • zum größten Teil Widerwille gegen die tägliche Arbeit
  • Kompensieren kognitiver Ausfälle durch Routine und Stärken

 

 

Welche Phasen durchlaufen Betroffene?

 

Im Wesentlichen durchlaufen Betroffene mehrere Phasen. Gängig sind die Reduzierung auf drei:

 

1. Überlastungs-Phase:

  • Veränderung des Schlafverhaltens im Sinne einer Schlaf-Reduzierung
  • Konzentration auf Hauptbeschäftigungen und Kompensationsverhalten (Essen/Trinken)
  • Fehlende Einsicht
  • abnehmende Sozialkompetenz, Zunahme von Störungen und Konflikten
  • psychosomatische Begleiterscheinungen

2. Alarmierungs-Phase

  • Starke Schlafstörungen
  • Gedanken-Fixierung
  • Entscheidungsfindung und Selbstbestimmung sind eingeschränkt
  • Schwierigkeiten beim Zugriff auf mentale und kognitive Ressourcen
  • starke körperliche Beschwerden bis hin zu Ausfällen der Körper-Funktionen

3. Knock-out-Phase

 

  • quälendes Gedankenkreisen
  • starke Zukunftsängste und negative Sichtweisen bzw. Perspektiven
  • Blockierung der Steuerungsfähigkeit.
  • Hohe Antriebslosigkeit mit Gefühl von Abgeschaltetsein bei gleichzeitiger innerer Unruhe
  • Starke Beeinträchtigung von Konzentrations-, Merk- und Denkfähigkeit
  • Diffuse körperliche Beschwerden, Symptome und Schmerzen