Job-Coaching - die berufliche Veränderung

Im Job-Coaching geht es darum, Menschen bei der beruflichen Veränderung zu unterstützen.

Mir geht es aber auch darum, Menschen zu ihrer Berufung zu verhelfen.

 

Lange Zeit habe ich selbst in einem Beruf gehangen, der mir zwar viel ermöglicht hat, aber grundsätzlich mit meinen Werten nicht korreliert hat.

Deshalb hat er mich nicht satt gemacht. Natürlich gab es an der einen oder anderen Stelle Spaß und tolle Erlebnisse, aber das alleine reichte mir auf Dauer nicht. 

 

Die Berufung ist ein bedeutungsschweres Wort. Ich selbst durfte in meiner Coaching-Ausbildung erleben, wie diese Schlagworte immer wieder transportiert wurden und einige von uns Kommilitonen ziemlich unter Druck gesetzt haben. Typische Coaching-Fragen, die alle gut gemeint waren, waren "Wofür brennst Du?" oder "Was macht Dich glücklich?". In der Nachbetrachtung und im eigenen Erleben, waren diese Fragestellungen zu hoch gegriffen und haben die Inspiration und Motivation häufig im Keim erstickt.

 

Ich musste lernen, dass die Inspiration über kleine Schritte geht und mit auflösenden Interventionen. Auf der Meta-Ebene ist immer schnell klar, dass man wo weg will - Wegvon - aber wohin - Hinzu -? Und vor allem wie? Hier müssen eben seriöse und valide Methoden ansetzen, die nicht überfordern, aber die Inspiration am Leben erhalten. Die Meta-Ebene und die Veränderungsformel sind erste Ansätze.

 

Zusätzlich gilt es die Veränderung ökologisch zu analysieren. Welche Ressourcen gibt es? Wen betrifft es? Was sind die Risiken und welche Chancen gibt es? Was sind meine Talente und welche Fähigkeiten kann ich ansetzen? Oder auch, wo setze ich die Veränderung nahestmöglich an?

 

Ein Grundsatz hierzu ist der ethische Imperativ nach Heinz von Foerster:

 

"Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird."