Selbsterfüllende Prophezeiungen

Eine selbsterfüllende Prophezeiung (engl. self-fulfilling prophecy) ist eine Vorhersage („Prophezeiung“), die über direkte oder indirekte Mechanismen ihre Erfüllung selbst bewirkt. Ein wesentlicher Mechanismus ist, dass derjenige oder diejenigen, die an die Vorhersage glauben, sich so verhalten, dass sie sich erfüllt (positive Rückkopplung zwischen Erwartung und Verhalten). 

 

Bei der Visionsfindung oder bei Zielbildkonstruktionen  der Zukunft spielt unsere Vostellungskraft eine gewichtige Rolle. Mit der Verankerung der positiven Imaginationen fangen diese unterbewußt an zu wirken. Man ist beseelt von der Idee, sagt man im Volksmund. Hat man die Wirkung von selbsterfüllenden Prophezeiungen kapiert, kann mach sich diese für die eigene ZIelearbeit zu Nutze machen, denn: "Das, was Du erwartest, kommt!"

 

In Verbindung mit den selbsterf. Prophezeiungen kennen wir tragische Beispiele aus der griechischen Mythologie bei König Ödipus ( die Vermeidung der Vorhersage führt zur Tragödie ) aber auch amüsante von Paul Watzlawick´s "Mann mit dem Hammer". Ein wissenschaftliches Beispiel hat mich aber nicht losgelassen. Das Rosenthal Experiment von 1968. Es ist zweifelsohne eine Plattform für psychologische Hypothesen bzw. für die Haltung des Coaches in der Klienten-Beziehung essentiell.

Die Frage scheint berechtigt, wo denn nun die persönlichen Grenzen liegen und wo die Macht der Imagination endet, aber konstruktivistisch ist sie obsolet sowie nach der positiven Psychologie nicht angebracht, denn besser sich nicht gleich limitieren und ruhig zulassen, dass man über sich hinauswächst...

  

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